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Hl. Drei Könige

Die Kirche Hl. Drei Könige, Hebborn

Patronat

Anfang des 20. Jahrhunderts war Josef Römer Pfarrer von Paffrath. Er war begeistert für den Kölner Dom, dessen Feier zur Vollendung im Oktober 1880 stattfand und in dem die Gebeine der Hl. Drei Könige in einem kostbaren Schrein aufbewahrt werden. Getragen von der Begeisterung für den Dom und die heiligen Drei Könige, stellte Pfarrer Römer die zweite Kirche seines Sprengels in Hebborn unter den besonderen Schutz der Hl. Drei Könige. Die Pfarrei Hl. Drei Könige – wie auch die Nachbarpfarrei St. Marien in Gronau, fusionierte zum 1. Januar 2009 mit der Innenstadtpfarrei zu einer Pfarrgemeinde St. Laurentius.

Patronatstag (Namenstag) ist das Fest der Hl. Drei Könige (Erscheinung des Herrn) am 6. Januar.                                    

Kirchbau

Die Kirche Hl. Drei Könige Hebborn liegt am Nordrand der Stadt Bergisch Gladbach, hoch über der Odenthaler Straße, einer Ausfallstraße ins Bergische Land. Sie wurde als dreischiffige neugotische Kirche nach den Plänen des Kölner Architekten Eduard Endler erbaut.

Am 2. Juni 1912 erfolgte die Einweihung des Gotteshauses unter großer Beteiligung und Anteilnahme der Hebborner Bürger. Die Kirche wurde aber nicht in ihrer vollen Größe nach den ursprünglichen Plänen erbaut, die einen großen Glockenturm mit Kirchturmspitze, ein Querschiff und einen großen Chorraum mit zwei Sakristeiräumen vorsahen.
Statt dieser klassischen Bauteile erhielt der Bau über der Ostfassade einen kleinen zwiebelförmigen Glockenturm (zwei Glocken) und damit eine unverwechselbare Silhouette. Südlich neben der Kirche befindet sich das Pfarrhaus mit angrenzendem Jugend- und Pfarrheim.
Ein Kirchenfenster im Altarraum zeigt das klassische Krippenmotiv mit der Anbetung des Jesuskindes durch die Hl. Drei Könige.
Eine moderne Drei-Königs-Skulptur des Hebborner Künstlers Walter Jansen, die am Patronatsfest 2009 eingeweiht wurde und links vor dem Hauptportal der Kirche steht, interpretiert in einer eindrucksvollen Art die Figuren der drei Könige als Gottessucher und Symbol für das pilgernde Volk Gottes auf dem Weg zum Herrn.